Kinderarztpraxis Benrath | Leistungen
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Leistungen

Versorgung akut erkrankter Kinder

Wir halten täglich ausreichend Termine für akut erkrankte Kinder bereit. Um die Wartezeit so kurz wie möglich zu halten, melden Sie bitte ihr Kind und auch kranke Geschwister vor jeder Vorstellung telefonisch an.

 

Fieber, Erkältungskrankheiten und Durchfallerkrankungen sind häufige Gründe für eine Vorstellung beim Kinderarzt. Einige nützliche Informationen zu diesen Themen haben wir hier für Sie zusammengestellt:

 

Fieber    Erkältung   Durchfall

Kinder- und Jugendvorsorgeuntersuchungen

Wir bieten alle Vorsorgeuntersuchungen von der U2 am 3.-10. Lebenstag bis zur Jugendgesundheitsuntersuchung J2 im 17.-18. Lebensjahr an. Im Rahmen dieser Kinder- und Jugendvorsorgeuntersuchungen sollen Gefährdungen für die körperliche, geistige, psychische und soziale Entwicklung des Kindes erkannt werden, um frühzeitig effektive Therapien oder Maßnahmen einleiten zu können.

Alle Kinder haben grundsätzlich Anspruch auf 11 Vorsorgeuntersuchungen (U1-U9 im Alter von 0-5 Jahren und J1 im Alter von 12-14 Jahren). Viele gesetzliche und die meisten privaten Krankenkassen übernehmen darüber hinaus die Kosten für die zusätzlichen Vorsorgeuntersuchungen U10 und U11 im Grundschulalter und J2 mit 16-18 Jahren, die die großen Lücken in Zeiten wichtiger Entwicklungsschritte schließen. Bitte sprechen Sie uns oder Ihre Krankenkasse hierzu an!

Ausführliche Informationen zu den Zeitpunkten und Inhalten der jeweiligen Vorsorgeuntersuchung finden sie hier:

Kinderärzte in Netz

Beratung bei Still und –Ernährungsfragen

Wir stehen Ihnen bei Fragen rund um das Stillen, das Abstillen, die Flaschenernährung oder die Einführung der Beikost bei Säuglingen zur Verfügung.

Gerne beraten wir Sie auch zu allen Ernährungsfragen bei älteren Kindern.

Jugendsprechstunde

Diese Termine finden in Absprache mit den Jugendlichen bevorzugt am Nachmittag statt – ob mit oder ohne Eltern, liegt im Ermessen der Jugendlichen. Die ärztliche Schweigepflicht gilt prinzipiell auch den Eltern gegenüber, falls dies nicht ausdrücklich anders gewünscht wird.

Für Jugendliche bieten wir die beiden speziellen Jugendgesundheitsuntersuchungen J1 (12-14 Jahre) und J2 (16-18 Jahre) an. Neben der medizinischen Vorsorge werden in diesem Rahmen Themen wie Schulprobleme, Berufswahl, Verhütungsmaßnahmen, Pickel (Akne), Gewichtsprobleme, sowie der Umgang mit Medien und Drogen (besonders Alkohol und Zigaretten) besprochen.

Natürlich stehen wir auch außerhalb der Vorsorgeuntersuchungen für alle akuten Erkrankungen und chronischen Probleme zur Verfügung.

Wir klären über die Gebärmutterhalskrebsimpfung/ Impfung gegen humane Papilloma-Viren bei Mädchen auf und führen diese durch.

Wir führen auch die notwendigen Untersuchungen für Auslandsaufenthalte durch sowie die Jugendarbeitsschutzuntersuchung vor Antritt einer Lehrstelle.

Impfungen

Eine Impfung ist eine vorbeugende Maßnahme gegen eine Infektionskrankheit. Abgeschwächte (bei Lebendimpfungen) oder abgetötete (bei Totimpfungen) Krankheitserreger regen das körpereigene Abwehrsystem Ihres Kindes zur Bildung spezifischer Antikörper an und bewirken so einen lang anhaltenden Schutz gegen die entsprechende Infektionskrankheit. Es stehen Impfstoffe gegen eine Vielzahl von viralen und bakteriellen Infektionskrankheiten zur Verfügung. Nicht alle dieser Erkrankungen erscheinen auf den ersten Blick bedrohlich. Gefürchtet sind jedoch die nicht selten auftretenden, schwerwiegenden Komplikationen.

Durch die Informationsflut in den Medien kommt es beim Thema Impfungen schnell zu Unsicherheiten. Wir beraten Sie gerne persönlich bei allen Fragen rund um Standard-, Indikations- und Reiseimpfungen.

  • Wir erläutern Ihnen Risiken und Behandlungsmöglichkeiten der zu verhütenden Krankheit.
  • Wir erklären Ihnen den Nutzen der Impfung für Ihr Kind und die Allgemeinheit.
  • Wir informieren Sie über die Art des Impfstoffs und die zu erwartende Dauer des Impfschutzes.
  • Wir erläutern Ihnen, wie die Impfung durchgeführt wird.
  • Wir klären Sie ausführlich über Kontraindikationen, mögliche Nebenwirkungen und Impfkomplikationen auf.

Unter dem folgenden Link finden Sie die aktuellen Impfempfehlungen eines unabhängigen Expertengremiums, der ständigen Impfkommission des Robert-Koch-Instituts (STIKO), die wir in unserer Praxis umsetzen: http://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Empfehlungen/Impfempfehlungen_node.html
Die Kosten der allgemein empfohlenen Impfungen werden von allen Krankenkassen übernommen.
Ausführliche Informationen rund ums Impfen finden Sie auch auf der Seite der Kinder- und Jugendärzte im Netz: http://www.kinderaerzte-im-netz.de/impfen/
Als Impfärzte dürfen wir auch die Eltern unserer Patienten impfen und können bei Vorlage des Impfpasses fehlende Impfungen nachholen.

Allergologie

Allergien sind die häufigsten chronischen Erkrankungen bei Kindern. Während in den ersten beiden Lebensjahren die Lebensmittelunverträglichkeiten und die atopische Dermatitis im Vordergrund stehen, leiden ältere Kinder häufig unter Heuschnupfen und Tierhaarallergien, die sich nach dem sogenannten Etagenwechsel auch als allergisches Asthma bronchiale äußern können.

In unserer Praxis bieten wir folgende Diagnostik und Therapie allergologischer Krankheitsbilder an:

  • Allergieanamnese und körperliche Untersuchung
  • Prick-Test auf der Haut mit standardisierten Lösungen
  • Gesamt-IgE-Bestimmung und Multi-IgE-Suchtest (CAP) im Blut
  • Hyposensibilisierungstherapie in Spritzen- oder Tablettenform (SCIT und SLIT); Schnellhyposensibilierung, wenn möglich
  • Beratung und Schulung bei Anaphylaxie, atopischer Dermatitis und Asthma bronchiale

Kinder mit Asthma bronchiale behandeln wir zur Qualitätssicherung im Rahmen des Disease Management Programm (DMP) Asthma bronchiale.

Infektanfälligkeit / Immunologie

Ein Neugeborenes kommt mit dem sogenannten „Nestschutz“ zur Welt. Von der Mutter übertragene Antikörper verleihen ihm für die ersten Lebensmonate einen gewissen Schutz gegenüber vielen Infektionen. Dieser Schutz klingt gegen Ende des ersten Lebensjahres ab. Das Kind beginnt, sich aktiv mit Infektionserregern aus seiner Umgebung auseinanderzusetzen. Da gleichzeitig meist der Kontakt zu anderen Kindern zunimmt, vor allem beim Besuch einer Tageseinrichtung, beginnt nun eine Zeit mit häufigen Infekten. Diese „Infektanfälligkeit“ ist etwas physiologisches, das heißt, sie gehört zur normalen Entwicklung des Kindes. Infekte erzeugen beim gesunden Kind ebenso wie Impfungen eine Immunität. Diese trägt dann dazu bei, daß die Infektanfälligkeit des Kindes im Laufe seines Lebens langsam zurückgeht, denn die Zahl der viralen und bakteriellen Erreger, auf die ein Mensch im Laufe seines Lebens trifft, ist begrenzt. Die physiologische Infektanfälligkeit des Kindesalters bedarf keiner Spezialdiagnostik und keiner spezifischen Therapie.

Es gibt aber auch Fälle, in denen eine krankhafte oder pathologische Infektanfälligkeit vorliegt. Nicht allein die Anzahl, sondern vielmehr die Art, die Lokalisation, der Schweregrad und der Verlauf der Infektionen sowie begleitende Symptome sind zur Unterscheidung ausschlaggebend.

Die Unterscheidung ist deshalb von großer Bedeutung, da sich hinter einer krankhaften Infektanfälligkeit eine angeborene oder erworbene Abwehrschwäche, ein sogenannter Immundefekt, verbergen kann, der gezielt behandelt werden muß.

Die Diagnose, Behandlung und wissenschaftlichen Erforschung solcher Immundefekte ist einer unserer Interessenschwerpunkte. Wir bieten im Verdachtsfall eine Beratung und ggfs. eine ausführliche Diagnostik an.  Die Therapie erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Klinik für Kinder-Onkologie, -Hämatologie und klinische Immunologie des Universitätsklinikums Düsseldorf.

Rheumatologische Untersuchungen

Wir untersuchen Ihr Kind beim Verdacht auf eine rheumatologische Erkrankung vom „Hüftschnupfen“ über Gelenkrheuma (Juvenile idiopathische Arthritis) bis hin zu entzündlichen Systemerkrankungen wie dem Systemischen Lupus erythematodes einschließlich spezieller Laboruntersuchungen und Sonographie.

ADHS

Die Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung kann sich bei einzelnen Kindern sehr unterschiedlich äußern. Zur Diagnose sind standardisierte Testverfahren erforderlich. Wir arbeiten hierbei mir erfahrenen Psychologen und Familienberatern zusammen.  Gemeinsam bieten wir eine leitliniengerechte Therapie mit und ohne Medikamente an.

Lungenfunktionstestung

Bei der Lungenfunktionsprüfung wird der Luftstrom bei Ruheatmung sowie beim maximalen Ein- und Ausatmen gemessen. Anhand der Messwerte und deren graphischer Darstellung lassen sich krankhafte Lungenfunktionsveränderungen erkennen. Eine besondere Bedeutung hat die Lungenfunktionsprüfung bei der der Diagnose und Therapie des Asthma bronchiale.

Labordiagnostik

Folgende Untersuchungen führen wir direkt in der Praxis durch: Blutbild, CRP-Schnelltest, Urinuntersuchung, Blutzuckerbestimmung und Streptokokkenschnelltest. Die Ergebnisse liegen nach wenigen Minuten vor. Für alle anderen Fragestellungen arbeiten wir mit einem Speziallabor zusammen.

Ultraschall

Im Rahmen der U3 führen wir eine Ultraschalluntersuchung der Hüften, Blase und Nieren durch zur Früherkennung von Hüftdysplasien, Nierenfehlbildungen und Harntransportstörungen und unterliegen dabei den Qualitätskontrollen der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein.

Auch bei vielen akuten Fragestellungen ist die schmerzlose und strahlungsfreie Ultraschalluntersuchung hilfreich, insbesondere zur Untersuchung von Bauchorganen und Gelenken.

EKG

Das EKG kommt insbesondere bei der Frage nach Herzrhythmusstörungen und im Rahmen von Sporttauglichkeitsuntersuchungen zum Einsatz.

Hörtest und Tympanometrie

Ein funktionierendes Gehör ist die Voraussetzung für eine regelrechte Sprachentwicklung. Bei den Kleinsten überprüfen wir das Gehör mittels einer Hochtonrassel. Ab ca. drei Jahren kommt der sogenannte Piloten-Hörtest zur Anwendung. Größere Kinder und Jugendliche werden mittels Tonaudiometrie untersucht. Aufschluß über eine verminderte Schwingungsfähigkeit des Trommelfells z.B. bei Paukenerguß gibt die Tympanometrie.

Sehtest

Je früher eine Sehstörung erkannt wird, desto größer sind die Behandlungserfolge. Bereits ab der U2 ist daher eine ophthalmoskopische Untersuchung der Augen vorgesehen (Brückner-Test). Ab ca. 3 Jahren lassen sich dann klassische Wandtafel-Sehtest sowie Tests zum Stereo- und Farbsehen durchführen.

Sprachtest

Die altersgerechte Sprachentwicklung Ihres Kindes überprüfen wir im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen  sowie bei Bedarf mit besonderem Augenmerk auf  Sprachverständnis, Wortschatz, Grammatik, Sprachfluss und Aussprache, um bei Störungen rechtzeitig entsprechende Therapien einzuleiten.

Narkosefähigkeitsuntersuchung

Für eine Narkosefähigkeitsuntersuchung sollten Sie ihr Kind ca. 1 Woche vor der geplanten Operation in unserer Praxis vorstellen. Es erfolgen eine eingehende körperliche Untersuchung und je nach Eingriff zusätzliche technische Untersuchungen (z.B. EKG) oder Blutentnahmen. Bei einigen Eingriffen ab dem 12. Lebensjahr werden die Kosten einer Narkosefähigkeitsuntersuchung (z.B. Zahnbehandlungen) von vielen gesetzlichen Krankenkassen leider nicht mehr übernommen. Bitte erkundigen Sie Sich vorab bei Ihrer Krankenkasse.

Kindergartenfähigkeitsuntersuchungen

Die Kindergartenfähigkeitsuntersuchung Ihres Kindes findet im Normalfall ein bis zwei Wochen vor dem geplanten Kindergarteneintritt statt. Hierbei wird Ihr Kind auf ansteckende Krankheiten untersucht. Zusätzlich wird der Impfstatus überprüft und ggf. vervollständigt. Diese Bescheinigung wird von vielen Kindergärten gefordert aber leider nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Daher muss die Bescheinigung von den Eltern selbst finanziell übernommen werden.

Sportuntersuchungen

Viele Sportvereine fordern eine ärztliche Untersuchung Ihres Kindes, um Kreislaufstörungen und Körperhaltungsstörungen aufzudecken. Zum Standardprogramm gehören eine eingehende körperliche Untersuchung und die Messung von Blutdruck, Puls und Sauerstoffsättigung. Je nach Sportart muss zusätzlich ein EKG abgeleitet und eine Lungenfunktionsüberprüfung (auch nach Laufbelastung) durchgeführt werden

Die Untersuchungen werden von den gesetzlichen Krankenversicherungen nicht vergütet und müssen daher von den Eltern finanziell selbst übernommen werden.

Untersuchung vor Auslandsaufenthalten

Eine ärztliche Auskunft über den Gesundheits- und Impfstatus wird vor vielen Auslandsaufenthalten gefordert. Bitte bringen sie unbedingt den Impfpass mit und planen Sie den Termin rechtzeitig ein, damit evtl. erforderliche Impfungen noch durchgeführt werden können.